Fortbildungen (auch) für „Externe“ am IVT

 

Sie sind approbiert und möchten hin und wieder spannende Fortbildungen belegen und von erfahrenen PraktikerInnen und ExpertInnen in den verschiedenen Bereichen der Psychotherapie lernen?

Wir bemühen uns um ein abwechslungsreiches Angebot, nach dem Motto „klein aber fein“:

Wenn Sie ein wenig nach unten scrollen, finden Sie hier auf der Seite die Workshops, die wir in den nächsten Monaten anbieten. Wir planen darüber hinaus noch weitere spannende Veranstaltungen, die allerdings noch nicht „druckreif“ sind.

Wir bieten sowohl Workshops für die Psychotherapie mit Erwachsenen, wie für Ki-Ju-PsychotherapeutInnen an, außerdem auch für Gruppen-Therapie. Ab 2019 werden wir auch ein Traumacurriculum“ (zertifiziert von der DeGPT) anbieten, das „en bloc“ oder in einzelnen Modulen angeboten wird. Infos zu unseren Zusatzqualifikationen finden Sie hier.

Wir bieten immer wieder einmal neue Workshop an: Schauen Sie bald wieder vorbei – oder tragen sich in unseren Verteiler rechts ein, um über neue Fortbildungsveranstaltungen informiert zu werden.

Unsere Veranstaltungen sind von der Lan­des­psy­cho­the­ra­peu­ten­kammer Baden-Würt­tem­berg zer­ti­fi­ziert und können gerne von „Externen“ belegt werden.

 

Den Link zur Anmeldung finden Sie ganz unten.

"Wenn es nicht (mehr) klappt...": Zur Psychotherapeutischen Behandlung Sexueller Funktionsstörungen

 

Dipl. Psych., Dipl. Sozialpäd. Patricia Marnet
Verhaltenstherapeutin, DBT-Therapeutin, Sexualtherapeutin, Paartherapeutin

„Wenn es nicht (mehr) klappt…“

Zur Psychotherapeutischen Behandlung Sexueller Funktionsstörungen

22.09.2018/ 9:30 -16:30 Uhr (8UE)                                10 Fort­bil­dungs­punkte

Frauen und Männer mit sexuellen Funktionsstörungen kommen in allen Altersgruppen zur Behandlung. Die Auslöser sind weit gefächert, die Betroffenen reagieren irritiert, verunsichert und sind in ihrem Selbstwertgefühl zutiefst getroffen. Die Partnerschaft wird in Mitleidenschaft gezogen, da das Problem nicht nur den „Symptom-Träger“ betrifft. Fehlgeschlagene Lösungsversuche führen zu Spannungen, Enttäuschungen und Rückzug. Die Sexualität als wichtiger Lebensbereich wird zum Belastungsfaktor. Die Funktionsstörung wird zur Beziehungsstörung.

Zielgruppe: Approbierte Psychologische und Ärztliche Psychotherapeuten

Themen, die in diesem Workshop behandelt werden:

  • Im Fokus der Fortbildung stehen die am häufigsten vorkommenden Funktionsstörungen Vaginismus, Ejaculatio Präcox und Erektile Dysfunktion.
  • Neben den Störungsmodellen werden primär kognitiv-verhaltenstherapeutische Interventionen von sexuellen Funktionsstörungen im Einzel-, und im Paar-Setting vorgestellt.
  • Das Hauptziel der Therapie besteht im Abbau der sexuellen Versagens-Angst, in der Entwicklung eines neuen Verständnisses von Sexualität und im Aufbau eines befriedigenden Sexuallebens für beide Partner.

Lernmethoden: Vortrag, Kleingruppenarbeit, Fallbeispiele

Ver­an­stal­tungsort: IVT-Kur­pfalz, Au­gu­sta­an­lage 7-11, 68165 Mann­heim

Kosten: 104,00 Euro / Vor­kasse (Rech­nungs­stel­lung nach An­mel­dung)

 

Bipolare Störungen
Diese Veranstaltung ist für den Herbst 2018 geplant, wenn es mehr als 7 Anmeldungen gibt. Bei Interesse bitte im Sekretariat melden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Dipl.-Psych. Franziska Rausch, Mannheim

Bipolare Störungen

Wie kann die Psychotherapie von Patienten mit bipolaren Störungen sinnvoll gestaltet werden?

vermutlich: 9:30 -16:30 Uhr (8UE)                                10 Fort­bil­dungs­punkte

Für approbierte Psychologische und Ärztliche PsychotherapeutInnen

Themen, die behandelt werden:

  • Diagnostische Kriterien und differentialdiagnostische Überlegungen
  • Komorbiditäten und Risikofaktoren
  • Besonderheiten im Verlauf (z.B. mangelnde Krankheitseinsicht in manischen Phasen oder Suizidalität)
  • Pharmakotherapie
  • Psychoedukation und Erarbeitung des Störungsmodells
  • verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze und konkrete Beipiele
  • Besonderheiten und mögliche Schwierigkeiten in der Behandlung von Patienten mit bipolaren Störungen.

 

Bipolare Störungen betreffen lebenszeitlich etwa 1-5% der Allgemeinbevölkerung, bei etwa einem Drittel der
Patienten mit einer unipolaren Depression wird im Verlauf die Diagnose in eine bipolare Störung geändert,
da manische oder hypomane Phasen zu Beginn oft gar nicht als solche erkannt (teilweise auch nicht
erfragt) werden. Rückblickend zeigt sich, dass erste Symptome im Mittel bereits 6-8 Jahre vor der
Diagnosestellung auftreten und viele Patienten somit über einen langen Zeitraum unbehandelt oder
unzureichend behandelt bleiben.

Grundsätzlich ist eine ambulante psychotherapeutische Behandllung für diese Patientengruppe sehr sinnvoll, erfordert jedoch eine gezielte Integration pharmakotherapeutischer und sozialpsychiatrischer Behandlungsstrategien in den psychotherapeutischen Behandlungsplan.

In dieser Veranstaltung werden die besonderen Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten und Chancen einer solchen Behandlung praxisnah und konkret vermittelt.

Ver­an­stal­tungsort: IVT-Kur­pfalz, Au­gu­sta­an­lage 7-11, 68165 Mann­heim

Kosten: 104,00 Euro / Vor­kasse (Rech­nungs­stel­lung nach An­mel­dung)

Plätze werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs vergeben, Anmeldung bitte bis spätestens zwei Wochen vor der Veranstaltung.

 

Gruppensupervision Psychotische Störungen

Dr. Dipl.-Psych. Franziska Rausch, Mannheim

Psychotherapie bei Psychotischen Störungen

Gruppensupervision (4-6TN)

Termin nach Vereinbarung,
vermutlich freitags 16:00 – 19:00 Uhr (4UE)                               5 Fort­bil­dungs­punkte (zertifiziert bei der LPK Ba-Wü)

Für approbierte Psychologische und Ärztliche Psychotherapeuten

4 – 6 TeilnehmerInnen

Wie kann eine erfolgreiche Psychotherapie bei Patienten mit psychotischen Störungen konkret aussehen? Was sind Besonderheiten/Schwierigkeiten in der Therapie und wie kann man ganz konkret mit diesen umgehen?

Die Lebenszeitprävalenz schizophrener Psychosen liegt bei etwa 1-2%, das Ersterkrankungsalter meist zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr. Besonders in dieser sensiblen Lebensphase ist es für die allermeisten Psychosepatienten extrem wichtig, im Anschluss an einen stationären Aufenthalt zeitnah eine suffiziente Psychotherapie zu erhalten. Aber auch bereits chronifizierte Patienten können von einer ambulanten Psychotherapie deutlich profitieren.  Persistierende Positivsymptomatik, ausgeprägte Negativsymptome, komorbide Störungen (Depression, Zwang, Sucht etc.) und Suizidalität stellen den Therapeuten jedoch  oftmals vor besondere Herausforderungen.

In dieser Gruppensupervision sollen nach einer kurzen Einführung konkrete Fallbeispiele der TeilnehmerInnen erörtert und supervidiert werden. Durch die gemeinsame Diskussion sollen neue Behandlungsaspekte eröffnet und für schwierige Therapiesituationen ein möglicher Lösungsansatz erarbeitet werden.

Ver­an­stal­tungsort: IVT-Kur­pfalz, Au­gu­sta­an­lage 7-11, 68165 Mann­heim

Kosten: 100,00 Euro (4UE) – 150,00 Euro (6 UE)/ Vor­kasse (Rech­nungs­stel­lung nach An­mel­dung)

Plätze werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs vergeben, Anmeldung bitte nur nach vorheriger Rücksprache (Seminar kommt nur bei ausreichender Beteiligung zustande)

Bitte geben Sie zur besseren Planung bei der Anmeldung an, ob Sie eigene Fälle einbringen möchten.

 

 

 

Bitte be­achten Sie auch folgende Fort- und Weiterbildungsangebote:

Sie sind approbiert und möchten an einer IVT-Veranstaltung teilnehmen?

Füllen Sie das Anmeldeformular aus und faxen oder scannen Sie es für Ihre verbindliche Anmeldung an unser Sekretariat, anschließend erhalten Sie eine Rechnung. Bei Überbelegung werden die Plätze nach der Reihenfolge des Eingangs der Kursgebühr vergeben.