Von der Theorie bis zur „Freien Spitze“: Ausbildungsbausteine
Theorie Mindestens 600 Stunden Erwerb von Grund- und Vertiefungskenntnissen in Seminaren (Curriculum). Am IVT-Kurpfalz wird Wert auf die Verbindung von Grundlagenwissen und Praxis gelegt.
Praktische Tätigkeit Dient dem Erwerb grundlegender Kenntnisse und Erfahrungen im gesamten Spektrum psychiatrischer Erkrankungen. Sie muss mit mindestens 1800 Stunden absolviert werden, davon mindestens 1200 Stunden an einer anerkannten psychiatrischen klinischen Einrichtung und mindestens 600 Stunden an einer anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung.
Selbsterfahrung 120 Stunden Gruppenselbsterfahrung. Die Selbsterfahrung wird als fortlaufende Kleingruppe mit maximal 8 Teilnehmern im IVT-Kurpfalz angeboten. Wir unterstützen außerdem Ihre individuelle therapeutische Entwicklung mit 30 Stunden interaktioneller Fallarbeit.
Praktische Ausbildung Mindestens 600 Behandlungsstunden mit mindestens 6 Patientenbehandlungen unter Supervision nach jeder 3.– 4. Stunde. Die Behandlungen können in der Institutsambulanz oder in den kooperierenden Lehrpraxen durchgeführt werden. Unsere Fachbetreuer sind außerdem für Sie bei Bedarf ansprechbar.
Supervision Mindestens 150 Stunden, davon mindestens 50 Stunden Einzelsupervision. Sie wählen Ihren Supervisor aus den vom IVT-Kurpfalz anerkannten Supervisoren und die Art der Supervision (Gruppen- oder Einzelsupervision) im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften selbst.
„Freie Spitze“ Das Gesetz legt 3270 der 4200 geforderten Ausbildungsstunden genau fest. Die restlichen 930 Stunden sind als sogenannte „Freie Spitze“ von den Instituten zu bestimmen. Am IVT-Kurpfalz werden Ihnen 600 Stunden der freien Spitze als Vor- und Nachbereitung der unter Supervision durchgeführten Therapien anerkannt. Weitere 200 Stunden werden Ihnen für die Ausarbeitung der Prüfungsfälle gutgeschrieben. Ihre 30 Stunden interaktioneller Fallarbeit werden auf die freie Spitze angerechnet. 100 Stunden können Sie frei wählen, z. B.: • Fortbildungsveranstaltungen (z.B. der Kliniken während der praktischen Tätigkeit) • Zusatzqualifikationen (Gruppentherapie, Therapie von Kindern und Jugendlichen, Hypnose) • Vom Institut angebotene zusätzliche Veranstaltungen
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