Ausbildung PP

Die Aus­bil­dung zum/zur Psy­cho­lo­gi­schen Psy­cho­the­ra­peutIn am IVT-Kurpfalz

IVT-AusbildungsteilnehmerInnen können sich individuell für die 3- bzw. die 5jährige Ausbildung entscheiden. Weitere Informationen zum Ablauf, zur Finanzierung und zu den Ausgestaltungsmöglichkeiten erhalten Sie in unseren Infoveranstaltungen.

Die Ausbildung richtet sich nach den ge­setz­li­chen Vor­gaben des Psy­cho­the­ra­peuten-Ge­setzes, um­fasst ins­ge­samt 4200 Stunden und ist in meh­rere Ab­schnitte auf­ge­teilt.

Theorieworkshops

Die Theorieworkshops können Sie entweder „strikt nach Plan“ belegen oder über eine etwas längere Zeit strecken. Unsere DozentInnen sind zum Großteil in Kliniken oder eigenen therapeutisch Praxen tätig, einige kommen auch aus dem universitären Bereich. Uns ist wichtig, dass die Workshops neben der notwendigen und wichtigen Theorie viel Praxisbezug haben.

Praktische Tätigkeit I und II

Die Praktische Tätigkeit I und II findet jeweils an einer Klinik statt. Die Klinikstellen suchen Sie sich selbst. Sprechen Sie uns aber gerne an, wenn wir Sie dabei unterstützen können.

Die Ambulanztätigkeit

Nach Abschluss der Klinikzeit und der Zwi­schen­prü­fung (meist nach anderthalb Jahren) kann mit der Ambulanztätigkeit begonnen werden, entweder an der IVT-Institutsambulanz oder in einer unserer Lehrpraxen. Unsere Lehr­praxen liegen zwi­schen Frank­furt, Heil­bronn, Bad Kreuz­nach, Karlsruhe und Lahr.

Sie ent­scheiden selbst, wie viele PatientInnen Sie behandeln, so dass Sie die ambulante Tätigkeit gut mit anderen Verpflichtungen (Anstellung, Familie) verbinden können. Sie können die Ausbildungsdauer also auch darüber steuern, wie viele PatientInnen Sie gleichzeitig behandeln möchten.

Selbsterfahrung und Supervision

Uns liegt Ihre therapeutische Weiterentwicklung im Rahmen der Ausbildung besonders am Herzen. Deshalb spielt die Selbsterfahrung und und die Reflexion Ihrer therapeutischen und persönlichen Erfahrungen in und mit Ihren Therapien („IFA“) bei uns eine besonders große Rolle.

Aber natürlich bietet auch die Supervision viele Möglichkeiten des individuellen Lernens und der (Weiter-)Entwicklung Ihres therapeutischen Stils. Ihre SupervisorInnen und IFA-LeiterInnen wählen Sie selbst aus.

Die ersten Schritte

  • Die Ausbildung beginnt offiziell im Januar, es gibt pro Kalenderjahr einen Jahrgang mit maximal 15 TeilnehmerInnen.
  • Zu Beginn eines Jahres, meist im Februar, gibt es ein „Kennenlern-Treffen“ des neuen Jahrgangs mit einigen wichtigen ersten Informationen, die Theorieseminare beginnen im März/April. Die fortlaufenden Selbsterfahrungsgruppen beginnen im Frühjahr oder im Herbst, die Termine werden zu Beginn vereinbart.
  • Das Praktikum an einer Klinik kann bis zu einem halben Jahr vor Ausbildungsbeginn begonnen werden, wenn der Hochschulabschluss und ein Ausbildungsvertrag vorliegen. Manche AusbildungskandidatInnen finden tatsächlich so lange vor Beginn der Ausbildung einen Praktikumsplatz und beginnen das Praktikum, bei den meisten ist das aber erst im Januar oder später der Fall.
  • In dieser oft herausfordernden Klinikzeit bieten wir regelmäßig eine unterstützende Gruppe am IVT an, die durch zwei unserer SupervisorInnen geleitet wird. Außerdem können auch dann schon Einzelgespräche („IFA“) mit einer/m SupervisorIn vereinbart werden, bis zu 10 solcher Sitzungen sind vor der Zwischenprüfung möglich.
  • Während oder nach der Ausbildung können die Zusatzqualifkationen „Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn“ und „GruppentherapeutIn“ erworben werden.
  • Inzwischen haben Sie auch die Möglichkeit, ab dem letzten Ausbildungsabschnitt zusätzlich unser Traumacurriculum zu besuchen.

Beim Re­gie­rungs­prä­si­dium finden Sie weitere In­for­ma­tionen zur Aus­bil­dung zur/m Psychologischen PsychotherapeutIn, wie z.B. Aus­bil­dungs- und Prü­fungs­ver­ord­nung oder Vor­aus­set­zungen für die Aus­bil­dung.

Seit 1978 haben jedes Jahr etwa 15 Teil­neh­me­rInnen ihre Aus­bil­dung am
IVT-Kur­pfalz er­folg­reich ab­ge­schlossen.