Gut zu wissen

Ab­lauf

Das Erst­ge­spräch wird von einer der Am­bu­lanz­mitarbeiterinnen, Frau Dipl.-Psych. I. Schimmel, Frau Dr. med. A. Ku­chen­bäcker-Schott oder Frau Dipl.-Psych. C. Frey, ge­führt. In diesem Ge­spräch wird ge­klärt, ob eine psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung not­wendig und an­ge­zeigt ist.
Wenn dies der Fall ist, wird die Be­hand­lung von einer/m un­serer „The­ra­peu­tInnen in Aus­bil­dung“ über­nommen und durch­ge­führt. Die Be­hand­lung wird voll­ständig von den ge­setz­li­chen Kran­ken­kassen über­nommen.
Die Ter­mine der The­ra­pie­sit­zungen werden di­rekt mit dem/der be­han­delnden The­ra­peutIn ver­ein­bart und können auch au­ßer­halb der Öff­nungs­zeiten des Se­kre­ta­riats liegen.

Was genau sind „TherapeutInnen in Ausbildung“?

Unsere „The­ra­peu­tInnen in Aus­bil­dung“ sind aus­nahmslos Psy­cho­lo­gInnen oder Ärz­tInnen mit abgeschlossenem Studium (bei PsychologInnen: Diplom oder Master). Sie qualifizieren sich bei uns – meist neben ihrer Ar­beit in einer Klinik oder Be­ra­tungs­stelle – mit einer  3–5jährigen „Ausbildung“ (entsprechend einer Facharztausbildung)  zum/zur Ver­hal­tens­the­ra­peutIn. Nach der Hälfte der Gesamtausbildungszeit und einer Zwi­schen­prü­fung be­han­deln sie ei­gen­ständig Pa­ti­entInnen an un­serer In­sti­tut­sam­bu­lanz. Die Qua­lität der Be­hand­lung wird lau­fend durch Su­per­vi­so­rInnen (das sind langjährig erfahrene PsychotherapeutInnen) über­prüft.

Was bedeutet es, dass meine Therapeutin „supervidiert“ wird?

Unsere AusbildungstherapeutInnen werden von erfahrenen LehrtherapeutInnen („SupervisorInnen“) angeleitet. Praktisch bedeutet das, dass Ihr/e TherapeutIn Ihre Behandlung „im Hintergrund“ (also außerhalb Ihrer Sitzungen)  mit seiner/ihrer SupervisorIn diskutiert und sich im Behandlungsverlauf zu Therapiestrategien etc beraten lässt. Selbstverständlich stehen SupervisorInnen genau wie Ihr/e TherapeutIn unter Schweigepflicht. Um der/die SupervisorIn einen Eindruck von der Behandlung zu vermitteln, wird in Therapiesitzungen zeitweise eine Videokamera mitlaufen. Darüber hinaus bekommen Sie von der Supervision im allgemeinen nichts mit, aber es sichert die Qualität Ihrer Behandlung ab. Sie können sicher sein, dass mit Ihrer Problematik und Ihren Anliegen sehr sorgsam und gründlich umgegangen wird.

 

Was ist eine „therapeutische Sprechstunde“?

Seit dem 1. April 2017 sind jeder Therapie 1-3 „therapeutische Sprechstunden“ à 50 Minuten vorgeschaltet. In der Sprechstunde soll mit dem/der Patient/in überlegt werden, ob Psychotherapie das Richtige ist und wenn nicht, welche Möglichkeiten es sonst gibt. Am IVT wird die erste „therapeutische Sprechstunde“ von der Ambulanzleitung durchgeführt, hin und wieder zusätzlich von einem/r AusbildungstherapeutIn. Im Anschluss daran werden entweder 1-2 weitere Sprechstunden und/oder probatorische Sitzungen vorgeschlagen, oder Alternativen zu einer Behandlung am IVT besprochen.

 

Was ist eine „probatorische Sitzung“?

In jeder ambulanten Psychotherapie finden zunächst „probatorische“ (= „Probe-„) Sitzungen, um herauszufinden, ob Ihr/e TherapeutIn zu Ihnen passt und Sie Vertrauen aufbauen können. Ihr/e TherapeutIn muss in diesen Sitzungen z.B. prüfen, welche Diagnose vorliegt. Erst wenn PatientIn und TherapeutIn in den probatorischen Sitzungen zur Entscheidung kommen, dass eine Psychotherapie zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist, wird die Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragt. Die Kosten für die probatorischen Sitzungen werden von den Kassen unabhängig von einer Therapiebeantragung übernommen.

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Wenn die IVT-Institutsambulanz das Richtige für Sie sein könnte, melden Sie sich gerne bei uns.